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 | Wir über uns |
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Ein kleines bisschen Geschichte... Die Blanke war kurz nach dem Krieg ein schnell wachsender Stadtteil mit Menschen aus allen Teilen Deutschlands und auch Einheimischen. Gemeinsam traf man sich in geselliger Runde im Schützenverein „Zur Blanke" beim Vereinswirt Hillen am Heideweg. Dort vergaß man für kurze Zeit seine täglichen Sorgen und sang auch des öfteren ein fröhliches Lied zu den Festen des nach dem 2. Weltkrieg wieder aktiven Schützenvereines. 1954 entschlossen sich dann einige musikalisch interessierte Schützenvereinsmitglieder, einen Spielmannszug zu gründen. Das gemeinsame Wollen war jedoch nicht so einfach umzusetzen, traten doch mannigfache Schwierigkeiten auf. So mußte man Instrumente beschaffen, jemanden finden, der fachlich und menschlich als Tambourmajor und Übungsleiter geeignet war. Aber der Wille war so stark, die Gründer voller Optimismus, daß das Vorhaben mit hohem persönlichen Einsatz und großzügigen Entgegenkommen von verschiedenen Seiten verwirklicht werden konnte. Wenn wir auch zunächst auf alten oder gebrauchten Instrumenten spielten und in freier Natur unsere Übungsstunden teilweise abhielten, so tat dies alles dem Vorhaben keinen Abbruch. Schon bald hatten wir unsere eigenen Instrumente und konnten in der ersten--damals schwarzen--Uniform antreten. Wer den aktiven Zug heute mit all seinen Instrumenten und in Uniform sieht, wird kaum glauben können, daß wir als reines Trommler- und Pfeifenkorps begannen. Damals konnten wir uns noch keine anderen Instrumente leisten, es war auch sicherlich musikalisch eine andere Zeit. Von den Spielmannszuggründern sind heute noch 2 aktiv, Hein Rawers und Karl-Heinz Köste. 1968 wurde dann auf Initiative des damaligen Königs, Heinrich Rehbock, der damalige Jugendspielmannszug ins Leben gerufen. Die Blanke war einer der ersten Vereine, die einen Jugendspielmannszug (Eintritt schon ab dem Schüleralter) und dann auch noch für Jungen UND Mädels (!) ins Leben rief. Als Tambourmajor konnte unser ehmalige Ehrentambourmajor, Gerd Huy, gewonnen werden.
Die Uniform war damals eine grüne Jacke mit weißem Schiffchen. Dann, etwa 1972, schließlich wurden wir aufgrund neuer Kleidung zu den Rotjacken, wie man uns auch heute noch nennt. Wir sind darüber keinesfalls böse, betrachten diese Bezeichnung vielmehr als liebgewordenes Erkennungsmerkmal.
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